
- Größte Tiefe rund 45 m, steile Wände
- Highlights: Kleintransporter, Pionierboot, Campingcaravan, Container, Röhren
- Sicht oft weit über 10 m
- Privatsee: nur Sa/So, Taucher brauchen AOWD und mind. 100 Tauchgänge
- Drohnenregel: keine Angaben gefunden – nur nach Absprache mit dem Betreiber
Steckbrief
| Fläche | keine Angaben gefunden |
| Seehöhe | keine Angaben gefunden (laut duikersgids über 300 m) |
| Größte Tiefe | ca. 45 m |
| Sichtweite | oft weit über 10 m, laut duikersgids 10–20 m |
| Wassertemperatur | auch im Sommer kalt; in der Tiefe um 7 °C |
| Eigentümer | Privat, betrieben vom TauchCenter Bielefeld |
| Eignung für ROVs | mittel – klare Sicht und interessante Objekte, aber stark eingeschränkter Zugang |
Was du unter Wasser siehst
Bis 1984 wurde hier Kalkstein gebrochen, danach füllte sich die Grube allein mit Regenwasser. Der Betreiber hat mehrere Objekte versenkt, die Wände fallen steil ab. Genaue Tiefen der einzelnen Objekte nennen die Quellen nicht.
- Kleintransporter: Ein versenkter Kleintransporter (in anderen Quellen als Bus bezeichnet) gehört zu den Hauptzielen.
- Pionierboot: Ein ehemaliges Pionierboot liegt im See – ein klassisches Wrackmotiv für deine Kamera.
- Campingcaravan und Container: Ein Wohnwagen und Container sorgen für skurrile Bilder.
- Röhren: Große Röhren, durch die Taucher hindurchschwimmen – mit Drohne nur mit Vorsicht wegen des Kabels.
- Plattformen und Steilwände: Plattformen in verschiedenen Tiefen und die steilen Bruchwände des ehemaligen Steinbruchs.
Wo du starten kannst
Der Wassereinstieg liegt im Steinbruch und ist nur über den Betreiber erreichbar.
- See im Berg, südwestlich von Messinghausen (Brilon): Anfahrt über die Diemelseestraße, nach dem Bahnübergang auf einen asphaltierten Feldweg; oberer Parkplatz, Ausrüstung wird per Geländewagen zum See gebracht, Einstieg über Ponton bzw. alte Steinbruchstraße.
Geöffnet laut Betreiber samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr (April–November). Eine Tageskarte kostet laut Website 30 € pro Person. Taucher brauchen mindestens AOWD und 100 geloggte Tauchgänge oder nehmen an geführten Tauchgängen teil. Kontakt: TauchCenter Bielefeld, Tel. 0521 68112.
Regeln und Rücksicht
- Zugang: Der See ist Privatbesitz; ohne Betreiber kein Zutritt.
- Drohnen/ROVs: In den gefundenen Unterlagen gibt es keine Regel zu Unterwasserdrohnen. Setze dein ROV nur nach vorheriger Absprache mit dem TauchCenter Bielefeld ein.
- Steinschlag: Mit Bojenleinen markierte Bereiche sowie die Zone 0–10 m an der Nordwestwand sind wegen Steinschlaggefahr gesperrt.
- Baden: Das kalte Wasser ist laut seen.de nicht zum Baden geeignet.
In Deutschland gibt es kein eigenes Gesetz für Unterwasserdrohnen. Entscheidend sind die Regeln des jeweiligen Gewässers: Eigentümer und Betreiber haben das Hausrecht, Gemeinden können Nutzungen per Verordnung oder Satzung regeln, dazu kommen Naturschutz- und Fischereirecht sowie der Persönlichkeitsschutz, wenn Badegäste oder Taucher im Bild sind. Der See im Berg ist ein privater Tauchsee mit strengen Zugangsregeln. Ob und unter welchen Bedingungen Unterwasserdrohnen erlaubt sind, ist nicht veröffentlicht – frag vor deinem Besuch beim TauchCenter Bielefeld nach.
Tipps für deine Drohne
- Plane deinen Besuch für ein Wochenende ein und melde dich vorher an.
- Meide die gesperrten Steinschlagzonen an der Nordwestwand auch mit der Drohne.
- Fliege nicht durch die Röhren – das Kabel kann sich leicht verklemmen.
- Feste Schuhe einpacken: Der Weg zum See ist steil und geschottert.
Warst du schon mit deiner Drohne am See im Berg (Messinghausen)? Teil deine Bilder und Erfahrungen im Forum-Sammelthread „Wo darf man tauchen lassen?“ – so wächst unser Gewässer-Wissen für alle.
Ist hier etwas Wichtiges versunken, das eine Hobbydrohne nicht mehr bergen kann? Professionelle Bergungseinsätze bietet UDRA an, außerhalb Österreichs auf Anfrage.